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Waffenschrank Schweiz — Waffenverwaltung mit Waffenerwerbsschein, Vertrag nach Art. 11 WG und kantonaler Zuständigkeit

Für die Schweiz gerechnet — nicht bloss übersetzt.

Der Waffenerwerbsschein ist eine Erwerbsfrist, kein Besitzdokument — und bei erwerbsscheinfreien Waffen ist das Papier ein privater Vertrag nach Art. 11 WG. Waffenschrank führt beide so, wie das Schweizer Recht sie kennt. Entwickelt in Deutschland — gebaut für elf Märkte.

Ohne Konto, ohne Werbung, ohne Datensammelei.

  • Deine Daten gehören dir
  • Läuft ohne Internet
  • Server in Deutschland
  • DSGVO-konform

Schweiz

Die Schweiz kennt kein Besitzdokument

Art. 12 WG sagt es in einem Satz: Zum Besitz ist berechtigt, wer den Gegenstand rechtmässig erworben hat. Alle Schweizer Papiere sind Erwerbs-, Trage- oder Grenzübertritts-Berechtigungen. Eine App, die für die Schweiz ein Pflichtfeld „Besitzerlaubnis“ verlangt, erzwingt damit eine Fiktion — Waffenschrank tut das nicht.

Waffenerwerbsschein (WES)

Sechs Monate, um drei verlängerbar (Art. 8, 9, 9b WG; Art. 15, 16 WV). Das ist eine Erwerbsfrist: Läuft sie ab, bleibt die damit gekaufte Waffe rechtmässig erworben. Die App zeigt deshalb kein rotes „abgelaufen“, sondern das Ende des Erwerbsfensters. Ausgestellt vom Wohnsitzkanton.

Erwerbsfrist, kein Verfall

Höchstens drei Waffen je Schein

Art. 16 WV: Pro Waffenerwerbsschein dürfen höchstens drei Waffen gleichzeitig beim selben Veräusserer erworben werden. Waffenschrank hängt die erworbenen Stücke an den Schein, damit du siehst, was er schon getragen hat.

Art. 16 WV

Vertrag nach Art. 11 WG

Pro Waffe einer — und deshalb an der Waffe geführt statt in der Personenliste. Keine Behörde, keine Nummer, kein Ablauf; dafür zehn Jahre aufzubewahren, und bei Feuerwaffen geht binnen 30 Tagen eine Kopie an die kantonale Meldestelle (Art. 11 Abs. 3). Die App merkt sich Vertragsdatum, Gegenpartei und das Ende der Aufbewahrung.

Der wichtigste Fall

Ausnahmebewilligung für verbotene Waffen

Art. 5 Abs. 6 und Art. 28b–28e WG. Für Sportschützinnen und Sportschützen gibt es den erleichterten Weg; nachzuweisen sind nach fünf und nach zehn Jahren die Vereinsmitgliedschaft oder regelmässiges Schiessen — mindestens fünf Schiessen je Fünfjahreszeitraum an verschiedenen Tagen (Art. 28d Abs. 3 WG, Art. 13e Abs. 3 WV). Diese Termine führt die App als eigenes Datum.

Nachweis nach 5 und 10 Jahren

Waffentragbewilligung

Höchstens fünf Jahre und waffenartbezogen (Art. 27 WG; Art. 48 WV). Sie ist der eine Fall, in dem ein Bedürfnis darzutun ist — fürs blosse Erwerben gilt das nicht.

Max. 5 Jahre

Europäischer Feuerwaffenpass

Fünf Jahre, zweimal um je zwei Jahre verlängerbar, also höchstens neun (Art. 25b WG; Art. 46 WV). Läuft in der App als eigene Frist mit.

Für die Reise

Sammeln ist nicht privilegiert

Art. 28e WG verpflichtet dazu, ein Verzeichnis aller Waffen nach Art. 5 zu führen und jederzeit vorweisen zu können. Genau dafür ist eine geordnete Kammer da — inklusive Ausdruck als PDF.

Verzeichnispflicht

Was wir für die Schweiz nicht behaupten

Kein Kleiner Waffenschein, kein Bundes-Jagdschein, kein eigenes Sprengstoffdokument für Wiederlader — Treibladungspulver fällt unter das Waffengesetz. Und die App legt für die Schweiz bewusst keine automatischen Meldefristen beim Kauf an: Wir haben sie nicht belastbar recherchiert, also behaupten wir sie nicht. Auch die Rubriken der erlaubnisfreien Waffen bilden in der App bislang das deutsche Recht ab — die Schreckschusswaffe etwa braucht in der Schweiz sehr wohl einen Waffenerwerbsschein (Art. 4 Abs. 1 lit. g WG). Die App schreibt das an Ort und Stelle dazu, statt es zu verschweigen.

Lieber weglassen

Art. 10 WG

Nicht jede Waffe braucht einen Erwerbsschein

Art. 10 WG nimmt bestimmte Waffen von der Erwerbsscheinpflicht aus — unter anderem Jagdgewehre, im Gesetz bezeichnete Handrepetiergewehre und Druckluftwaffen ab 7,5 Joule. Erworben werden sie mit dem schriftlichen Vertrag nach Art. 11 WG. Für eine Waffenkammer-App ist das der häufigste Fall überhaupt — und der, den ein deutsches Datenmodell reihenweise falsch abbildet.

  • Der Vertrag ist das DokumentKeine Behörde stellt ihn aus, keine Nummer steht darauf, ablaufen kann er nicht. Waffenschrank verlangt deshalb weder Behörde noch Nummer, sondern fragt nach Vertragsdatum und Gegenpartei — und rechnet daraus das Ende der zehnjährigen Aufbewahrung.
  • Meldepflicht bei FeuerwaffenBei Feuerwaffen geht binnen 30 Tagen eine Kopie des Vertrags an die kantonale Meldestelle (Art. 11 Abs. 3 WG). Die Meldung machst du; die App hält den Vertrag samt Datum bereit, damit du sie nicht suchen musst.
  • Verbotene Waffen bleiben aussen vorWaffen nach Art. 5 WG brauchen eine Ausnahmebewilligung des Kantons — der Vertragsweg trägt hier nicht. Ob deine Waffe darunterfällt, beurteilt die kantonale Behörde, nicht die App.

Verwahren

Sorgfältig aufbewahren — kantonal kann mehr gelten

Art. 26 WG verlangt sorgfältige Aufbewahrung und Schutz vor dem Zugriff Dritter. Eine Tresor- oder Klassenpflicht kennt das Bundesrecht nicht; bei Seriefeuerwaffen sind die Verschlüsse getrennt unter Verschluss zu halten (Art. 47 WV). Kantone können zusätzliche Auflagen machen — im Kanton Zürich etwa ein Sicherheitskonzept bei grossen Beständen.

  • Keine Norm, die die App dir andichtetFür die Schweiz zeigt Waffenschrank keine deutsche Klassen-Tabelle. Empfohlen wird ein abschliessbarer Waffenschrank mit getrennt gelagerter Munition — als Empfehlung, nicht als Rechtspflicht.
  • Lagerorte mit KapazitätDu legst deine Aufbewahrungsorte an, ordnest Waffen und Munition zu und siehst auf einen Blick, was wo liegt. Das hilft beim kantonalen Sicherheitskonzept — schreiben musst du es selbst.
  • Kein Kontingent, keine ObergrenzeDie Zahl der Waffen ist in der Schweiz nicht gedeckelt. Waffenschrank zeigt für die Schweiz deshalb gar keine Kontingent-Anzeige, statt eine zu erfinden.

Kantone

Zuständig ist dein Kanton

Waffenerwerbsschein, Ausnahmebewilligung und Waffentragbewilligung gelten schweizweit. Kantonal variiert die Stelle, nicht der Dokumenttyp: Kantonspolizei, Sicherheitsdepartement oder Amt für Militär — je nach Wohnsitz. Waffenschrank führt den Kanton deshalb als eigenes Feld und lässt die Behörde frei eingeben, statt eine Liste zu erzwingen, die nach dem nächsten Umbau nicht mehr stimmt.

Nicht abgebildet sind die 26 kantonalen Jagdregelungen: Patent- und Revierkantone unterscheiden sich in Bezeichnung und Dauer, und wir haben sie nicht geprüft. Was für dein Jagdpatent gilt, sagt dir dein Kanton.


Privatsphäre

Deine Daten bleiben bei dir

Eine Waffensammlung hat auf fremden Servern nichts verloren. Waffenschrank speichert deshalb alles auf deinem Gerät und sonst nirgends — die App läuft komplett ohne Internet und ohne Konto. Die Cloud ist ein Angebot, keine Voraussetzung.

  • Alles auf deinem GerätWaffen, Munition, Logbuch, Dokumente und Fotos liegen ausschliesslich in der App auf deinem Gerät. Ohne dein Zutun verlässt kein Byte das Haus.
  • Eine Sicherung, die niemand mitlesen kannEntscheidest du dich für Sicherung und Geräteabgleich, wird schon auf dem Telefon verschlüsselt (AES-256-GCM). Auf dem Server liegen nur unlesbare Pakete; die Server stehen in Frankfurt am Main, verarbeitet wird nach DSGVO. Wer seine Daten lieber gar nicht aus der Hand gibt, lässt die Cloud einfach aus.
  • Keine Werbung, keine DatensammeleiWir werten dein Nutzungsverhalten nicht aus, legen keine Profile an und binden keine Werbebausteine fremder Anbieter ein. Absturzberichte gehen nur raus, wenn du sie selbst einschaltest.

Preise

Das Wichtigste kostet nichts

Waffen und Munition erfassen, Erlaubnisse und ihre Fristen führen, Trainings-Logbuch schreiben — das bleibt dauerhaft kostenlos. Waffenschrank Pro schaltet die ganze Kammer frei.

Waffenschrank Pro — in deinem Rhythmus

Monatlich

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Erst testen und flexibel bleiben.

  • Alle Pro-Funktionen
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Verlängert sich monatlich, bis du kündigst.

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  • Alle Pro-Funktionen, dauerhaft
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Ab dem dritten Jahr die günstigste Variante.

Der vollständige Vergleich zwischen Kostenlos und Pro steht auf der Startseite. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer; der Preis in deinem App Store kann je nach Region abweichen. Gekauft und verwaltet wird über App Store bzw. Google Play — dort kündigst du auch. Deine Zahlungsdaten bekommen wir nie zu sehen.


Häufige Fragen aus der Schweiz

Kurz und ehrlich beantwortet

Kennt die App den Waffenerwerbsschein — und was passiert, wenn er abläuft?

Der Waffenerwerbsschein ist in Waffenschrank ein eigener Dokumenttyp mit Erwerbsfrist: sechs Monate, um drei Monate verlängerbar (Art. 8, 9, 9b WG; Art. 15, 16 WV). Läuft diese Frist ab, zeigt die App kein rotes „abgelaufen“ — das wäre sachlich falsch, denn die damit erworbene Waffe bleibt rechtmässig erworben. Sie zeigt schlicht das Ende des Erwerbsfensters. Pro Erwerbsschein dürfen höchstens drei Waffen gleichzeitig beim selben Veräusserer erworben werden (Art. 16 WV). Zuständig ist dein Wohnsitzkanton.

Wie verwaltet die App Waffen, für die kein Erwerbsschein nötig ist?

Über den schriftlichen Vertrag nach Art. 11 WG — und zwar an der Waffe, nicht in der Personenliste, weil pro Waffe ein Vertrag existiert. Dieses „Dokument“ hat keine Behörde, keine Nummer und kein Ablaufdatum, aber zwei Fristen, die zählen: Der Vertrag ist zehn Jahre aufzubewahren, und bei Feuerwaffen geht binnen 30 Tagen eine Kopie an die kantonale Meldestelle (Art. 11 Abs. 3). Waffenschrank merkt sich Vertragsdatum, Gegenpartei und das Ende der Aufbewahrung. Welche Waffen erwerbsscheinfrei sind, steht in Art. 10 WG; im Zweifel beurteilt das deine kantonale Behörde.

Gibt es in der Schweiz ein Kontingent oder einen Bedürfnisnachweis?

Nein — und die App tut auch nicht so. Die Zahl der Waffen ist nicht gedeckelt, und für Waffen, die mit Waffenerwerbsschein erworben werden, verlangt das Waffengesetz keinen Nachweis regelmässigen Schiessens. Was in Deutschland Bedürfnis heisst, gibt es in dieser Form nicht; Waffenschrank blendet die Bedürfnis-Ampel für die Schweiz deshalb aus, statt eine deutsche Rechenregel über Schweizer Zahlen zu legen. Einen Nachweis kennt allein die erleichterte Ausnahmebewilligung für Sportschützinnen und Sportschützen: nach fünf und nach zehn Jahren die Vereinsmitgliedschaft oder regelmässiges Schiessen, also mindestens fünf Schiessen je Fünfjahreszeitraum an verschiedenen Tagen (Art. 28d Abs. 3 WG, Art. 13e Abs. 3 WV). Ein Bedürfnis ist ausserdem für die Waffentragbewilligung darzutun (Art. 27 WG).

Schreibt das Schweizer Recht einen Waffentresor vor?

Das Bundesrecht nennt weder eine Tresorpflicht noch eine Behältnisklasse. Art. 26 WG verlangt sorgfältige Aufbewahrung und Schutz vor dem Zugriff Dritter; bei Seriefeuerwaffen sind die Verschlüsse getrennt unter Verschluss zu halten (Art. 47 WV). Kantone können zusätzliche Auflagen machen — im Kanton Zürich etwa ein Sicherheitskonzept bei grossen Beständen. Waffenschrank empfiehlt einen abschliessbaren Waffenschrank und getrennt gelagerte Munition, verkauft dir aber keine Norm als Pflicht, die im Gesetz nicht steht. Was in deinem Fall genügt, sagt dir deine kantonale Behörde.

Ist die App auf meinen Kanton eingestellt?

Waffenerwerbsschein, Ausnahmebewilligung und Waffentragbewilligung gelten schweizweit — kantonal variiert die zuständige Stelle, nicht der Dokumenttyp. Darum führt Waffenschrank den Kanton als eigenes Feld und lässt die Behörde frei eingeben: Kantonspolizei, Sicherheitsdepartement oder Amt für Militär, je nachdem, wo du wohnst. Was die App ausdrücklich nicht abbildet, sind die 26 kantonalen Jagdregelungen — Patent- und Revierkantone unterscheiden sich in Bezeichnung und Dauer, und wir haben sie nicht geprüft. Dafür ist dein Kanton die Auskunftsstelle.


Loslegen

Ordnung im Schrank. Ruhe im Kopf.

In zehn Minuten ist deine Sammlung erfasst — mit den Papieren, die in der Schweiz wirklich gelten. Ans Erinnern denkt danach Waffenschrank.

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