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Waffenschrank Österreich — Waffenverwaltung mit Waffenbesitzkarte, Waffenpass und der Stückzahl nach § 23 WaffG 1996

Für Österreich gerechnet — nicht bloß übersetzt.

Waffenbesitzkarte und Waffenpass, die Stückzahl nach § 23 WaffG 1996 und die Kategorie C nach der Novelle 2025: Waffenschrank kennt die österreichischen Papiere beim Namen und rechnet mit den österreichischen Zahlen. Entwickelt in Deutschland — gebaut für elf Märkte.

Ohne Konto, ohne Werbung, ohne Datensammelei.

  • Deine Daten gehören dir
  • Läuft ohne Internet
  • Server in Deutschland
  • DSGVO-konform

Österreich

Eure Papiere heißen anders — die App weiß das

Die österreichische Waffenbesitzkarte ist nicht die deutsche WBK: keine Farben, keine Waffe, die als Einzeleintragung die Erlaubnis trägt, dafür eine Stückzahl in der Urkunde. Und der Waffenpass ist das, was in Deutschland Waffenschein heißt. Wer beides über einen Kamm schert, trifft in Österreich nichts.

Waffenbesitzkarte & Waffenpass

Zwei eigene Urkunden mit Nummer, Behörde, Bundesland und Stückzahl. Die Erstausstellung ist seit der Novelle 2025 auf fünf Jahre befristet (§ 44c WaffG 1996); Folgeurkunden für EWR-Bürger können unbefristet sein — dann bleibt das Ablauffeld in der App schlicht leer, statt ein Datum zu erfinden.

§§ 20, 21, 44c WaffG 1996

Registrierungsbestätigung Kat. C

Ausgestellt vom Waffenfachhändler, nicht von einer Behörde — ohne Nummer und ohne Ablauf. Die App verlangt hier deshalb kein Behördenfeld und behauptet keine Frist, die es nicht gibt.

§ 33 WaffG 1996

Jagdkarte mit Bundesland

Formal Jagdrecht, waffenrechtlich aber eine Erlaubnis: Sie ersetzt die Waffenbesitzkarte für Kategorie C, erlaubt deren Führen und senkt das Mindestalter für Kategorie B von 25 auf 21 Jahre. Weil neun Landesjagdgesetze gelten, ist das Bundesland ein Pflichtfeld — die Laufzeit trägst du ein, wie sie auf deiner Karte steht.

Neun Landesgesetze

Europäischer Feuerwaffenpass

Fünf Jahre, einmal um fünf verlängerbar (§ 36 WaffG 1996). Läuft in der App als eigene Frist mit — damit die Fahrt zum Bewerb im Ausland nicht am abgelaufenen Papier scheitert.

Frist läuft mit

Schießmittelschein

Für den Erwerb von Treibmitteln, höchstens fünf Jahre und mit Höchstmenge (§§ 23, 24 SprG 2010). Für Inhaber von Waffenpass, Waffenbesitzkarte oder Jagdkarte und für Vereinsmitglieder entfällt er — in der Praxis bleibt er damit vor allem für vereinslose Wiederlader übrig.

Selten, aber vorhanden

Was wir für Österreich nicht behaupten

Einen Kleinen Waffenschein kennt das österreichische Recht nicht, eine Kategorie D auch nicht. Und die Rubriken der erlaubnisfreien Waffen bilden in der App bislang das deutsche Recht ab — die App schreibt das an Ort und Stelle dazu, statt es zu verschweigen. Ebenso legt sie für Österreich bewusst keine automatische Erwerbsmeldefrist an: Wir haben sie nicht belastbar recherchiert, also behaupten wir sie nicht.

Lieber weglassen

§ 23 WaffG 1996

Zwei, fünf, zehn — und ein „bzw.“, an dem alles hängt

Österreich deckelt nicht die Erlaubnis, sondern die Stückzahl in der Urkunde: im Regelfall zwei Waffen der Kategorie B, auf Antrag nach fünf Jahren bis zu fünf. Mitglieder eines Schießsportvereins können je Antrag um zwei aufstocken, höchstens bis zehn. Waffenschrank zählt mit — und sagt dazu, wo es unsicher wird.

  • Gezählt wird Kategorie BDie App legt dabei die Aufzählung zugrunde, auf die § 20 Abs. 1 die Bewilligungspflicht stützt: Faustfeuerwaffen, halbautomatische Schusswaffen und Repetierflinten. Eine Legaldefinition der Kategorie B haben wir nicht belegt — die Einstufung deiner Waffe entscheidet die Behörde. Seit der Novelle 2025 trägt die Waffenbesitzkarte auch Kategorie C ein — die zählt nicht auf die Stückzahl, und die App wirft beides nicht in einen Topf. Bei einer Flinte ohne hinterlegte Lademechanik nimmt die App die Doppelflinte an und zählt sie nicht mit: Das ist die Annahme, die keinen Platz kostet.
  • Vor 1871 entwickelt, vor 1900 erzeugt§ 23 Abs. 2a nimmt solche Kategorie-B-Waffen von der Stückzahl aus. Im Wortlaut steht „bzw.“ — und daran hängt, ob eines der beiden Jahre genügt oder beide zutreffen müssen. Beide Lesarten sind vertretbar.
  • Die App entscheidet die Rechtsfrage nichtSie entscheidet nur dort, wo beide Lesarten dasselbe Ergebnis haben. Trifft beides zu, ist die Waffe ausgenommen. Trifft keines zu, zählt sie mit. Greift genau ein Merkmal, zählt Waffenschrank die Waffe mit — die Richtung, die keinen Platz verspricht — und benennt die Divergenz, statt sie zu verschweigen.
  • Darum fragt sie nach dem EntwicklungsjahrNur in Österreich und nur bei Kategorie-B-Waffen, weil das Feld ausschließlich dort die Rechnung bewegt. Trägst du bei deinem Perkussionsrevolver das Entwicklungsjahr des Modells nach, wird aus einer mitgezählten Waffe eine, bei der die App die Ausnahme sauber prüfen kann.

Novelle 2025

Seit 28. April 2026 vollständig in Kraft

Die Waffengesetznovelle 2025 hat das österreichische Dokumentmodell spürbar umgebaut. Waffenschrank bildet den Stand nach der Novelle ab — hier steht, was sich geändert hat und wo die App dabei hilft.

Kategorie C ist bewilligungspflichtig

Erwerb und Besitz setzen jetzt eine Waffenbesitzkarte, einen Waffenpass, eine Jagdkarte oder eine Kategorie-A/B-Urkunde voraus (§ 34 Abs. 1 n. F.). Die Registrierungsbestätigung allein genügt nicht mehr.

Größte Änderung

Übergangsfrist bis 28. April 2028

Für Kategorie-C-Bestände, die bisher nur mit Registrierungsbestätigung gehalten wurden (§ 58 Abs. 31–34). Die App nennt die Frist bei den Markt-Regeln für Österreich. Ob dein Bestand betroffen ist, klärt deine Behörde.

Frist im Blick

Erstausstellung auf fünf Jahre

Waffenbesitzkarte und Waffenpass werden beim ersten Mal befristet ausgestellt (§ 44c). In der App ist das ein normales Ablaufdatum mit Erinnerung; bleibt die Folgeurkunde unbefristet, bleibt das Feld leer.

§ 44c

Verlässlichkeitsüberprüfung alle fünf Jahre

Auch bei unbefristeter Urkunde (§ 41a Abs. 1). Weil das eben kein Ablaufdatum ist, führt Waffenschrank die nächste Überprüfung als eigenes Datum neben dem Ablauf — beides läuft getrennt mit.

Eigenes Datum

Mindestalter 25, mit Jagdkarte 21

Für Kategorie B (§ 21 Abs. 1 und 1a). Dazu kommt ein psychologisches Gutachten für alle, die keine Jagdkarte haben (§ 41).

Voraussetzungen

Vier Wochen Wartefrist beim Ersterwerb

Aus drei Werktagen sind vier Wochen geworden (§ 41f, seit 1. November 2025). Wer plant, plant seither weiter im Voraus.

Seit 11/2025

Verwahren & melden

Sichere Verwahrung ohne Behältnisklasse

Anders als in Deutschland nennt das österreichische Recht keine Grade und keine Norm. § 16b WaffG 1996 verlangt sichere Verwahrung; § 3 Abs. 2 der 2. Waffenverordnung stellt darauf ab, ob sie zu Anzahl und Gefährlichkeit der Waffen angemessen ist. Waffenschrank zeigt für Österreich deshalb keine deutsche Klassen-Tabelle, sondern genau diese Regel.

  • Anzeige ab 20 SchusswaffenWer 20 oder mehr Schusswaffen oder Munition in großem Umfang verwahrt, zeigt das der Behörde an und beschreibt die Sicherungsmaßnahmen (§ 16 Abs. 1 WaffG 1996). Erneut zu melden ist, sobald sich der gemeldete Bestand verdoppelt. Waffenschrank nennt diese Regel bei den Markt-Regeln für Österreich; gezählt und gemeldet wird von dir, nicht von der App.
  • Empfohlen, nicht vorgeschriebenMarktüblich empfohlen wird ein Waffenschrank nach EN 1143-1 ab Grad 0. Das ist eine Empfehlung; eine gesetzliche Klassen- oder Tresorpflicht steht im WaffG 1996 nicht. Die App führt deine Lagerorte samt Kapazität, ohne dir eine Klasse als Pflicht zu verkaufen, die das Gesetz nicht nennt.
  • Die Verwahrung wird mitgeprüftDie Verlässlichkeitsüberprüfung nach § 41a Abs. 1 findet alle fünf Jahre statt und schließt die Verwahrung ein. Ein geordneter Bestand mit Lagerorten, Fotos und Belegen macht diesen Termin einfacher — mehr verspricht die App nicht.

Schießsport

Regelmäßig geschossen — nach § 11b WaffG 1996, nicht nach § 14 WaffG

Vorausgesetzt wird eine mindestens zwölf Monate bestehende Mitgliedschaft in einem Schießsportverein. Als regelmäßige Ausübung gilt, wer in den letzten zwölf Monaten im Schnitt mindestens einmal monatlich geschossen oder an mindestens drei Bewerben teilgenommen hat — jeweils mit Vereinsbestätigung. Einen getrennten Fortbestands-Nachweis je Waffengattung, wie ihn das deutsche Recht kennt, gibt es in Österreich nicht; stattdessen überprüft die Behörde alle fünf Jahre.

Das Trainings-Logbuch in Waffenschrank rechnet für Österreich mit diesen Zahlen und nicht mit den deutschen. Es ist und bleibt deine eigene Übersicht: Maßgeblich gegenüber der Behörde ist die Bestätigung deines Vereins, nicht die App.


Privatsphäre

Deine Daten bleiben bei dir

Eine Waffensammlung hat auf fremden Servern nichts verloren. Waffenschrank speichert deshalb alles auf deinem Gerät und sonst nirgends — die App läuft komplett ohne Internet und ohne Konto. Die Cloud ist ein Angebot, keine Voraussetzung.

  • Alles auf deinem GerätWaffen, Munition, Logbuch, Dokumente und Fotos liegen ausschließlich in der App auf deinem Gerät. Ohne dein Zutun verlässt kein Byte das Haus.
  • Eine Sicherung, die niemand mitlesen kannEntscheidest du dich für Sicherung und Geräteabgleich, wird schon auf dem Telefon verschlüsselt (AES-256-GCM). Auf dem Server liegen nur unlesbare Pakete. Die Server stehen in Frankfurt am Main, verarbeitet wird nach DSGVO.
  • Keine Werbung, keine DatensammeleiWir werten dein Nutzungsverhalten nicht aus, legen keine Profile an und binden keine Werbebausteine fremder Anbieter ein. Absturzberichte gehen nur raus, wenn du sie selbst einschaltest.

Preise

Das Wichtigste kostet nichts

Waffen und Munition erfassen, Erlaubnisse und ihre Fristen führen, Trainings-Logbuch schreiben — das bleibt dauerhaft kostenlos. Waffenschrank Pro schaltet die ganze Kammer frei.

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Der vollständige Vergleich zwischen Kostenlos und Pro steht auf der Startseite. Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer; der Preis in deinem App Store kann je nach Region abweichen. Gekauft und verwaltet wird über App Store bzw. Google Play — dort kündigst du auch. Deine Zahlungsdaten bekommen wir nie zu sehen.


Häufige Fragen aus Österreich

Kurz und ehrlich beantwortet

Kennt die App die österreichische Waffenbesitzkarte und den Waffenpass?

Ja — und zwar als eigene Dokumenttypen, nicht als umbenannte deutsche WBK. Waffenschrank führt Waffenbesitzkarte, Waffenpass, Registrierungsbestätigung für Kategorie C, Europäischen Feuerwaffenpass, Jagdkarte (mit Bundesland) und Schießmittelschein getrennt, mit den Feldern und Fristen, die dort wirklich hingehören: Die österreichische Urkunde steuert über eine Stückzahl (§ 23 WaffG 1996), nicht über Farben und Einzeleintragungen, und die Registrierungsbestätigung stellt ein Waffenfachhändler aus — also weder Behörde noch Nummer noch Ablaufdatum. Welche Urkunde du in deinem Fall brauchst, entscheidet deine Waffenbehörde.

Rechnet Waffenschrank die Stückzahl nach § 23 mit?

Ja. Die App zählt, wie viele deiner Waffen der Kategorie B auf die Stückzahl deiner Urkunde angerechnet sind, und zeigt an, ob noch ein Platz frei ist. Als Rahmen nimmt sie den gesetzlichen Regelfall: zwei Waffen, auf Antrag nach fünf Jahren bis zu fünf, für Mitglieder eines Schießsportvereins je Antrag zwei mehr und höchstens zehn (§ 23 Abs. 2b). Maßgeblich ist aber immer die Stückzahl, die in deiner eigenen Urkunde steht — die App rechnet mit, sie erlaubt nichts. Über Ausstellung und Aufstockung entscheidet die Behörde.

Wie geht die App mit den alten Waffen nach § 23 Abs. 2a um?

§ 23 Abs. 2a nimmt Kategorie-B-Waffen von der Stückzahl aus, die vor 1871 entwickelt bzw. vor 1900 erzeugt wurden. An diesem „bzw.“ hängt die ganze Frage: Genügt eines der beiden Jahre, oder müssen beide zutreffen? Beide Lesarten sind vertretbar, und Waffenschrank entscheidet die Rechtsfrage nicht. Die App entscheidet nur dort, wo beide Lesarten dasselbe Ergebnis haben — trifft beides zu, ist die Waffe ausgenommen; trifft keines zu, zählt sie mit. Greift genau ein Merkmal, zählt die App die Waffe mit und benennt die Divergenz ausdrücklich, statt einen Platz zu versprechen, den es unter der strengeren Lesart nicht gibt. Damit sie überhaupt so rechnen kann, fragt sie in Österreich bei Kategorie-B-Waffen nach dem Entwicklungsjahr des Modells. Wie deine Behörde die Vorschrift auslegt, kann die App nicht vorwegnehmen.

Was ändert die Novelle 2025 für Waffen der Kategorie C?

Seit dem 28. April 2026 ist die Novelle vollständig in Kraft. Kategorie C ist seither bewilligungspflichtig (§ 34 Abs. 1 in der neuen Fassung): Erwerb und Besitz setzen eine Waffenbesitzkarte, einen Waffenpass, eine Jagdkarte oder eine Kategorie-A/B-Urkunde voraus, die Registrierungsbestätigung allein genügt nicht mehr. Für Altbestände läuft eine Übergangsfrist bis zum 28. April 2028 (§ 58 Abs. 31–34). Waffenschrank nennt diese Frist bei den Markt-Regeln für Österreich. Ob dein Bestand betroffen ist und was zu tun bleibt, klärst du mit deiner Behörde.

Schreibt das österreichische Recht einen zertifizierten Waffenschrank vor?

Eine Behältnisklasse nennt das WaffG 1996 nicht. § 16b verlangt sichere Verwahrung; die Kriterien der 2. Waffenverordnung (§ 3 Abs. 2) stellen darauf ab, ob die Verwahrung zu Anzahl und Gefährlichkeit der Waffen angemessen ist. Marktüblich empfohlen wird ein Waffenschrank nach EN 1143-1 ab Grad 0 — das ist eine Empfehlung, keine gesetzliche Pflicht. Wer 20 oder mehr Schusswaffen oder Munition in großem Umfang verwahrt, hat das der Behörde anzuzeigen und die Sicherungsmaßnahmen zu beschreiben (§ 16 Abs. 1); erneut zu melden ist, sobald sich der gemeldete Bestand verdoppelt. Was im Einzelfall genügt, beurteilt deine Behörde; die App gibt diese Regel nur wieder.


Loslegen

Ordnung im Schrank. Ruhe im Kopf.

In zehn Minuten ist deine Sammlung erfasst — mit den Papieren, die in Österreich wirklich gelten. Ans Erinnern denkt danach Waffenschrank.

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