Datenschutzerklärung
Kurz gesagt
- Alles liegt zuerst auf deinem Gerät, in der Web-App in deinem Browser – der sie bei Platzmangel oder langer Nichtnutzung auch selbst löschen kann; sichere sie deshalb regelmäßig. Ein Konto ist freiwillig.
- Geräte-Abgleich und Cloud-Sicherung sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Wir können die Inhalte nicht lesen. Der Server sieht nur die Hülle — E-Mail-Adresse, Größe, Zeitpunkte und Kennungen.
- Beim Start fragt die App nach Aktualisierungen (über Cloudflare). Die Kaufabwicklung (RevenueCat, USA) meldet sich nur, wenn auf dem Gerät schon ein Kauf bekannt ist oder du die Pro-Seite öffnest — Versionen vor 2.2 bei jedem Start.
- Absturzberichte nur mit deiner Einwilligung — ab Version 2.2.1 ohne Ausnahme. Ältere Versionen schicken beim Update-Abruf auch ohne Einwilligung eine dauerhafte Installations-Kennung und nach einem Absturz einmal die Fehlermeldung mit. Keine Werbung, keine Auswertung deines Nutzungsverhaltens, kein Verkauf von Daten.
- Öffentlich ist nur, was du selbst in eine Vitrine stellst, und was ein Verein von deinen eingereichten Erfolgen freigibt — ohne Namen, als öffentliche Seite.
- Deine Inhalte kannst du jederzeit exportieren und dein Konto in der App löschen; Auskunft über das, was bei uns liegt, bekommst du formlos per E-Mail.
Inhalt dieser Erklärung
- Verantwortlicher
- Grundprinzip: Deine Daten bleiben bei dir
- Was beim Start passiert – auch ohne Konto
- Geräte-Berechtigungen
- Texterkennung, Barcode und Coach auf Android (Google ML Kit)
- Erinnerungen, Widgets und Kurzbefehle
- Spotlight-Suche (optional, nur iOS)
- iCloud-Backup (optional, ohne Konto)
- Google-Drive-Backup auf Android (optional, ohne Konto)
- Optionales Konto, Cloud-Backup & Sync
- Vitrinen (freiwilliges Teilen)
- Vereinsseiten
- Käufe (Waffenschrank Pro)
- Absturzberichte (nur mit Einwilligung)
- Was wir von App Store und Google Play erhalten
- Kontakt & Problem melden
- Wenn du uns schreibst
- Aus Shop-Links füllen
- Wie lange wir etwas speichern
- Diese Website
- Unsere Auftritte in sozialen Netzwerken
- Für Personen in der Schweiz
- Deine Rechte
Verantwortlicher
tap & type UG (haftungsbeschränkt), Pestalozzistr. 14, 14943 Luckenwalde, Deutschland, E-Mail: kontakt@waffenschrank.app (siehe Impressum).
Für den Schutz personenbezogener Daten verantwortliche Person (Kanada, einschließlich Québec): Stefan Ritschel, Geschäftsführer der tap & type UG (haftungsbeschränkt), kontakt@waffenschrank.app.
Grundprinzip: Deine Daten bleiben bei dir
Waffenschrank ist eine local-first App: Alle Inhalte (Waffen, Munition, Training, Dokumente, Fotos) werden auf deinem Gerät gespeichert, in der Web-App im Speicher deines Browsers – den der Browser unter Umständen von sich aus leert (siehe „Wie lange wir etwas speichern“). Auf einen Server gelangen sie nur, wenn du selbst eine Sicherung, den Geräte-Abgleich, eine Vitrine oder eine Vereinsseite einrichtest; was dann wohin geht, steht in den Abschnitten unten. Es gibt keinen Nutzerkonto-Zwang, kein Tracking, keine Werbung und keine Analyse deines Nutzungsverhaltens. Texterkennung (OCR), Foto-Freistellung und Zielscheiben-Auswertung laufen auf dem Gerät – Fotos verlassen es dafür nicht. Nur in der Web-App lädt die Texterkennung beim ersten Gebrauch ihr Erkennungsmodell und ihren Rechenkern von unserem eigenen Server (web.waffenschrank.app) nach, nicht von einem fremden Host; das Bild selbst wird auch dort im Browser ausgewertet und nicht hochgeladen. Trägst du zu einem Erwerb oder einer Überlassung Name, Anschrift und Geburtsdatum der Gegenseite ein, sind das Daten einer anderen Person: Auch sie bleiben auf deinem Gerät, gehen in Sicherung und Geräte-Abgleich nur verschlüsselt mit und niemals in eine Vitrine.
Der Shot-Timer nutzt das Mikrofon ausschließlich, um Schüsse als Lautstärke-Impulse zu erkennen. Die Auswertung läuft in Echtzeit auf dem Gerät; Audio wird zu keinem Zeitpunkt aufgezeichnet, gespeichert oder übertragen – gespeichert werden nur die erkannten Zeitpunkte (Zahlenwerte). Der Mikrofon-Zugriff ist nur aktiv, solange der Timer läuft.
Der Trainings-Coach berechnet seine Hinweise vollständig lokal aus deinen Einträgen. Auf Geräten mit systemeigener On-Device-KI (Apple Intelligence bzw. Gemini Nano) kann er zusätzlich eine kurze Zusammenfassung formulieren lassen – auch das geschieht ausschließlich auf dem Gerät. In diese Zusammenfassung fließen nur aggregierte Kennzahlen ein, niemals Waffen-, Orts- oder Personendaten, und nichts davon verlässt das Gerät oder wird gespeichert.
Die Inhalts-Daten der App – die Datenbank (Ordner „SQLite“), die Fotos (Ordner „photos“) und die Dokumente (Ordner „documents“) – sind vom iOS-Gerätebackup ausgenommen. Sie werden also nicht automatisch mit dem Geräte- bzw. iCloud-Backup mitgesichert. Auf Android ist das System-Backup für die App vollständig abgeschaltet, es wandern also auch dort keine Inhalte automatisch in ein Google-Backup. Technische Reste (z.B. App-Einstellungen im System-Speicher) können weiterhin im Gerätebackup landen; Waffen-, Munitions- und Trainings-Daten gehören nicht dazu. Eine Sicherung deiner Inhalte entsteht nur, wenn du sie selbst einrichtest: iCloud-Backup, Google-Drive-Backup (Android), Konto-Backup/Synchronisation oder manueller Export. Ohne eine dieser Sicherungen sind die Daten bei Verlust oder Defekt des Geräts verloren.
Waffenschrank richtet sich nicht an Kinder; Konto, Vitrine und Vereinsseite sind für Erwachsene ab 18 Jahren gedacht.
„Do Not Track“: Wir erheben keine personenbezogenen Daten über deine Online-Aktivitäten im Zeitverlauf oder über fremde Websites und Dienste hinweg, und kein Dritter tut das über unsere App oder Website. „Do Not Track“-Signale des Browsers und Global Privacy Control ändern hier deshalb nichts – es gibt kein Tracking, das sie abschalten könnten.
Was beim Start passiert – auch ohne Konto
Ganz ohne Netz ist die App nicht. Auf iPhone, iPad und Android fragt sie beim Start bei unserer eigenen Auslieferung (updates.waffenschrank.app, ausgeliefert über unseren Hosting-Dienstleister Cloudflare, Inc. – Auftragsverarbeiter, EU-Standardvertragsklauseln) nach, ob eine Programm-Aktualisierung vorliegt. Dabei werden zwangsläufig deine IP-Adresse, die Projekt- und Update-Kennung, der Auslieferungskanal, die Laufzeit-Version sowie Plattform und Betriebssystem-Version übertragen. Zwei weitere Angaben hängt die Update-Bibliothek von sich aus an: eine Installations-Kennung, die beim ersten Start erzeugt wird und dauerhaft auf dem Gerät bleibt, und nach einem Absturz einmalig die Fehlermeldung dazu (bis zu 1024 Zeichen), die dabei auf dem Gerät gelöscht wird. Seit Version 2.2.1 ersetzt die App beide durch feste, für alle Geräte gleiche Platzhalter, sodass keine der beiden Angaben das Gerät verlässt; ältere Versionen senden sie noch mit. Unser Update-Dienst braucht sie nicht, wertet sie nicht aus und speichert sie nicht. App-Versionen vor 1.3 fragen statt bei unserer Auslieferung bei Expo nach (650 Industries, Inc., USA – Grundlage der Übermittlung ist der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US-Datenschutzrahmen, unter dem Expo zertifiziert ist) und senden dabei die Installations-Kennung ebenfalls mit. Inhalte deiner Sammlung sind nicht dabei. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Ausliefern von Fehlerbehebungen); soweit die App dafür nötige Angaben auf deinem Gerät liest, etwa die Kennung des installierten Updates, § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG.
Wenige Sekunden nach dem Start fragt die App auf iPhone, iPad und Android außerdem bei kataloge.waffenschrank.app (ebenfalls über Cloudflare, Inc. – Auftragsverarbeiter, EU-Standardvertragsklauseln) nach, ob es einen neueren Stand der Waffen-, Zubehör- und Munitionskataloge gibt, und lädt ihn gegebenenfalls herunter. Dabei werden zwangsläufig deine IP-Adresse und die Angaben übertragen, die das Betriebssystem jeder Anfrage beifügt (etwa App- und Systemversion); eine Kennung deiner Installation und Inhalte deiner Sammlung sind nicht dabei. Einen gescannten Barcode gleicht die App nur mit dem Stand auf dem Gerät ab. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (aktuelle Kataloge ohne neue App-Fassung).
Auf iPhone, iPad und Android meldet sich die Kaufabwicklung beim Start nur, wenn auf diesem Gerät schon einmal ein Kauf begonnen, ein Code eingelöst oder eine Pro-Freischaltung über den Store erkannt wurde oder – seit Version 2.2.1 – der Store deines Geräts einen Pro-Kauf deines Kontos führt (das sieht die App dort nach, ohne selbst etwas zu senden); dann prüft sie, ob Pro noch gilt – in der Regel höchstens alle zwölf Stunden, öfter, solange ein Kauf nicht abgeschlossen ist oder wenn ein Abo abgelaufen ist (siehe „Käufe“). Hast du nie etwas gekauft, meldet sie sich erst, wenn du die Pro-Seite öffnest. Weitere Verbindungen baut die App von sich aus nicht auf: Konto, Sicherung, Vitrine, Kontaktformular und das Füllen aus Shop-Links geschehen erst, wenn du sie selbst auslöst.
Das gilt für die App ab Version 2.2. Ältere Versionen melden sich bei jedem Start bei der Kaufabwicklung (RevenueCat), um den Pro-Status zu prüfen.
Geräte-Berechtigungen
Berechtigungen fragt die App erst, wenn du die zugehörige Funktion benutzt: Kamera und Fotomediathek (Fotos von Waffen, Dokumenten und Belegen, Barcode- und Textscan), Mikrofon (Shot-Timer), NFC (Marken an Schränken und Koffern lesen), Face ID bzw. Fingerabdruck (App-Sperre) und Mitteilungen (Erinnerungen). Was dabei anfällt, bleibt auf dem Gerät.
Texterkennung, Barcode und Coach auf Android (Google ML Kit)
Auf Android übernehmen Bibliotheken von Google (ML Kit) die Texterkennung, den Barcode-Scan, das Freistellen von Fotos und den Dokumentscan; die Zusammenfassung des Trainings-Coachs formuliert Gemini Nano über den Systemdienst AICore. Bild, erkannter Text, Barcode-Inhalt und Coach-Eingabe werden dabei auf dem Gerät verarbeitet. Von sich aus würde ML Kit ab dem ersten Gebrauch einer dieser Funktionen Diagnose- und Nutzungsdaten an Google LLC (USA) senden (firebaselogging.googleapis.com): eine dauerhafte Kennung der Installation, Paketname und Bibliotheksversion, Spracheinstellung, Gerätemodell und Hersteller, Android-Version, Land, Mobilfunknetz, Netztyp und Zeitzone. Diesen Übertragungsweg haben wir in der App abgeschaltet: Die Ereignisse werden weder gespeichert noch gesendet. Das Freistellen und der Dokumentscan laufen in den Google-Play-Diensten deines Geräts, einer Systemkomponente von Google; was diese selbst an Google übermitteln, richtet sich nach Googles Bedingungen und liegt außerhalb dieser Abschaltung. Auf iPhone und iPad ist ML Kit nicht enthalten.
Erinnerungen, Widgets und Kurzbefehle
Fristen- und Wartungserinnerungen plant und zeigt das Gerät selbst (lokale Mitteilungen). Es gibt keinen Push-Dienst; kein Server erfährt, woran du erinnert wirst.
Für Widgets, Live-Aktivitäten, Kurzbefehle und Siri legt die App die dafür nötigen Angaben in einem geteilten Bereich des Geräts ab (App-Gruppe): Anzahl der Waffen, Bestände je Kaliber, den Titel der nächsten Frist und die Bedürfnis-Ampel. Diese Angaben sind auf dem Home- und Sperrbildschirm sichtbar, also auch außerhalb der App-Sperre. Ist die App-Sperre aktiv, werden nur neutrale Zähler ohne Namen gespiegelt. Das Gerät verlässt nichts davon.
Spotlight-Suche (optional, nur iOS)
Schaltest du unter Mehr → Sicherheit die Systemsuche ein, merkt sich iOS Hersteller, Modell und Kaliber deiner Waffen für die Spotlight-Suche des Geräts – auch ohne die App zu öffnen und außerhalb der App-Sperre. Die Einstellung ist standardmäßig aus. Schaltest du sie wieder aus oder aktivierst du die App-Sperre, wird der Systemindex geleert und nicht mehr befüllt. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch Aktivierung).
iCloud-Backup (optional, ohne Konto)
Aktivierst du das iCloud-Backup, legt die App verschlüsselte Sicherungsdateien im iCloud-Drive-Container deiner Apple-ID ab (Ordner „Waffenschrank“). Gesichert werden die Datenbank sowie deine Fotos und hochgeladenen Dokumente; die Dateien liegen dabei einzeln verschlüsselt neben der Sicherung. Die Verschlüsselung (AES-256-GCM) erfolgt auf dem Gerät; der Schlüssel ist ein Zufallswert, der ausschließlich in deinem iCloud-Schlüsselbund gespeichert und zwischen deinen Geräten synchronisiert wird. Verantwortlich für die Speicherung ist Apple als Anbieter deines iCloud-Kontos; wir erhalten dabei keine Daten und haben keinen Zugriff auf die Dateien oder den Schlüssel. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch Aktivierung).
Google-Drive-Backup auf Android (optional, ohne Konto)
Aktivierst du auf Android das Backup, legt die App verschlüsselte Sicherungsdateien im privaten App-Ordner („appDataFolder“) deines Google Drive ab. Dieser Ordner ist der App vorbehalten; andere Apps und die Drive-Oberfläche greifen nicht darauf zu. Gesichert werden die Datenbank sowie deine Fotos und hochgeladenen Dokumente; die Dateien liegen dabei einzeln verschlüsselt neben der Sicherung. Die Verschlüsselung (AES-256-GCM) erfolgt auf dem Gerät; der Schlüssel ist ein Zufallswert und wird über Google Block Store verwahrt – Ende-zu-Ende-verschlüsselt und damit für Google nicht lesbar, sofern dein Gerät eine Bildschirmsperre hat. Meldet das Gerät keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bleibt der Schlüssel ausschließlich lokal; dann führt nur dein Wiederherstellungs-Code zurück an die Sicherung. Für die Speicherung verantwortlich ist Google als Anbieter deines Google-Kontos; wir erhalten dabei keine Daten und haben keinen Zugriff auf die Dateien oder den Schlüssel. Der Zugriff beschränkt sich auf die Berechtigung „drive.appdata“; auf deine übrigen Drive-Inhalte kann die App nicht zugreifen. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch Aktivierung).
Optionales Konto, Cloud-Backup & Sync
Ein Konto ist freiwillig. Anmelden kannst du dich mit E-Mail-Adresse und Passwort, mit einem per E-Mail zugesandten Einmal-Code, mit „Anmelden mit Apple“ oder mit deinem Google-Konto. Bei „Anmelden mit Apple“ übermittelt Apple uns eine Kennung und deine E-Mail-Adresse (oder, wenn du sie verbirgst, eine Weiterleitungsadresse von Apple); nach deinem Namen fragt die App nicht. Damit wir diese Verbindung beim Löschen deines Kontos bei Apple widerrufen können, wie Apple es verlangt, legt der Server ein von Apple ausgestelltes Widerrufs-Token ab; es wird bei der Kontolöschung eingelöst und entfernt. Bei Google erhalten wir eine Kennung und deine E-Mail-Adresse; Google schickt dabei auch Namen und Profilbild mit, die unser Server beim Speichern verwirft. Für den Anmeldevorgang bei sich ist der jeweilige Anbieter verantwortlich.
Konto-E-Mails: Die E-Mails zu deinem Konto – Bestätigung der Registrierung, Anmelde- und Bestätigungscodes, Bestätigung einer neuen E-Mail-Adresse und Sicherheitshinweise, etwa nach einer Passwortänderung – erzeugt der Anmeldedienst von Supabase; verschickt werden sie über den Versanddienst Resend (Plus Five Five, Inc., USA – Auftragsverarbeiter). Resend erhält dafür deine E-Mail-Adresse und die Mail selbst samt Code oder Link und hält fest, wann sie verschickt wurde und ob der empfangende Mailserver sie angenommen oder abgewiesen hat. Abgeschickt werden die Mails aus der EU-Region Irland (eu-west-1); gespeichert werden Mails und Zustellprotokolle nach Angaben von Resend aber in den USA. Für diese Übermittlung gilt der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US-Datenschutzrahmen, unter dem Resend zertifiziert ist; zusätzlich enthält unser Vertrag mit Resend die EU-Standardvertragsklauseln. Mails und Zustellprotokolle löscht Resend nach eigenen Angaben nach 30 Tagen; in den Datensicherungen von Resend bleiben sie bis zu sieben Tage länger. Ob du eine Mail öffnest oder einen Link darin anklickst, lassen wir nicht erfassen. Weist dein Postfach eine Mail dauerhaft ab oder meldest du sie als Spam, setzt Resend deine Adresse auf die Sperrliste unseres Versandkontos, damit keine weitere Mail dorthin geht; dort bleibt sie, bis wir sie entfernen – auf deine Bitte hin jederzeit. Angaben über die Nutzung seines Dienstes, etwa Absender, Empfänger und Zustellprotokolle, verwendet Resend nach dem Vertrag mit uns auch in eigener Verantwortung, um Missbrauch zu erkennen und seinen Dienst zu betreiben; dafür gilt die Datenschutzerklärung von Resend. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung des Kontos); für die Sperrliste Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser Interesse, Konto-E-Mails zuverlässig zuzustellen).
Zwei-Faktor-Anmeldung (freiwillig): Schaltest du sie ein, speichert der Anmeldedienst von Supabase je Authenticator den geheimen Schlüssel, aus dem die Codes entstehen (er ist nötig, um sie zu prüfen), den Namen, den du ihm gibst, wann er angelegt und zuletzt benutzt wurde sowie zu jeder Code-Prüfung Zeitpunkt und IP-Adresse – längstens, bis du den Authenticator entfernst oder dein Konto löschst. Von deinen Wiederherstellungscodes speichern wir statt des Codes nur einen Prüfwert (Hash) und wann er eingelöst wurde; sie werden gelöscht, wenn du neue erzeugst oder dein Konto löschst, und gelten nicht mehr, sobald du die Zwei-Faktor-Anmeldung ausschaltest. Einlöseversuche – erfolgreiche wie fehlgeschlagene – halten wir je Konto für die Missbrauchsbremse fest und löschen sie nach gut einem Tag. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Bereitstellung des Kontos).
Cloud-Backups und die Geräte-Synchronisation sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt (AES-256-GCM; Schlüsselableitung aus deinem Schutz-Passwort auf dem Gerät, PBKDF2 mit 600.000 Runden). Wir können diese Inhalte nicht entschlüsseln (Zero-Knowledge). Das trägt, solange dein Schutz-Passwort stark ist und nicht dasselbe wie dein Konto-Passwort: Das Konto-Passwort geht bei jeder Anmeldung an den Server, das Schutz-Passwort nie.
Unverschlüsselt sieht der Server nur die Hülle: deine E-Mail-Adresse und die Sprache für Mails zu deinem Konto (sie folgt der Sprache der App), Zeitpunkt und Größe der Sicherungsdateien, Zahl und Größe der verschlüsselten Foto- und Dokumentdateien und – bei der Synchronisation – 64 verschlüsselte Fächer, auf die die App deine Einträge nach einem Schlüssel verteilt, den nur deine Geräte kennen: ihre auf grobe Stufen aufgerundete Größe, wie oft und in welcher Reihenfolge sie geändert wurden, und welche angemeldeten Sitzungen deines Kontos diese Form des Abgleichs beherrschen. Daraus lässt sich ungefähr ablesen, wie groß dein Bestand insgesamt ist und wann du abgleichst, nicht aber, welche Bereiche er umfasst, wie viele Einträge es sind oder was darin steht. Solange ein angemeldetes Gerät oder ein Browser deines Kontos noch eine App-Version vor 2.3 nutzt, gleicht die App zusätzlich in der früheren Form ab: Dann sieht der Server je Datensatz, zu welcher Tabelle und welcher Zeilen-Kennung er gehört, wann er zuletzt geändert und hochgeladen wurde und die Kennung des Geräts, von dem er stammt – und damit, wie viele Einträge du in welchem Bereich führst. Sobald alle angemeldeten Geräte 2.3 oder neuer nutzen, löscht die App diese Angaben vom Server; meldet sich wieder ein Gerät mit älterer Version an, legt die App sie erneut an. Gelöschte Einträge bleiben als verschlüsselte Löschmarke stehen, die verschlüsselten Dateien gelöschter Fotos ebenso – beides, bis du das Konto löschst oder die Cloud-Daten zurücksetzt. Dazu kommt, was der Anmeldedienst von Supabase selbst festhält: wann du dich zuletzt angemeldet hast; je angemeldetem Gerät IP-Adresse und Browser- bzw. App-Kennung, solange die Sitzung dort besteht – sie endet, wenn du dich abmeldest oder das Konto löschst, spätestens aber 30 Tage nach der Anmeldung oder nach 14 Tagen ohne Nutzung (danach meldest du dich neu an), und ihren Eintrag löscht der Anmeldedienst planmäßig einen Tag später; ein Anmeldeprotokoll mit IP-Adressen, das wir nach 30 Tagen löschen; und Zugriffsprotokolle der Plattform mit IP-Adresse und abgerufener Adresse, die Supabase nach höchstens 90 Tagen löscht. Zum Schutz vor Missbrauch zählt der Server für einige Serverfunktionen außerdem Aufrufe je IP-Adresse bzw. Konto; gespeichert wird davon nur eine Prüfsumme, die wir spätestens zwei Stunden nach dem ersten Aufruf löschen.
Fordert eine Behörde oder ein Gericht Daten von uns an, können wir nur herausgeben, was bei uns liegt: Konto-, Kauf- und Hüllendaten, veröffentlichte Vitrinen, Beiträge auf Vereinsseiten und Rückmeldungen. Die Ende-zu-Ende-verschlüsselten Inhalte von Abgleich und Cloud-Sicherung können wir nicht entschlüsseln – auch nicht auf Anordnung –, und was nur auf deinem Gerät, in deiner iCloud oder in deinem Google Drive liegt, haben wir nicht. Personenbezogene Daten verkaufen wir nicht und geben sie nicht zu Werbezwecken weiter.
Schaltest du die automatische Sicherung ein, wird dein Schutz-Passwort im geschützten Schlüsselspeicher deines Geräts abgelegt (Keychain bzw. Keystore), damit sie ohne Nachfrage laufen kann; das Gerät verlässt es nicht. Ältere Cloud-Sicherungen räumt die App selbst auf: Die sieben neuesten bleiben, dazu je die neueste aus vier weiteren Wochen. Hosting: Supabase (Supabase Pte. Ltd., Singapur – Auftragsverarbeiter, EU-Standardvertragsklauseln); gespeichert wird in der EU-Region Frankfurt (eu-central-1). Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung). Ohne Konto legen wir nichts davon an.
Legst du ein Konto an, veröffentlichst du eine Vitrine, legst du einen Verein an oder trittst du einem bei, oder stimmst du in der App den Nutzungsbedingungen zu, speichern wir als Nachweis, welcher Fassung der Nutzungsbedingungen du zugestimmt hast und wann – zusammen mit der Kennung deines Kontos bzw. deiner Vitrine. Der Nachweis wird mit dem Konto bzw. der Vitrine gelöscht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag) und lit. f (Nachweis des Vertragsschlusses).
Vitrinen (freiwilliges Teilen)
Veröffentlichst du aktiv eine Vitrine, werden ausschließlich die von dir ausgewählten Angaben (inkl. verkleinerter Fotos der ausgewählten Objekte) unter einer nicht erratbaren Adresse öffentlich abrufbar. Seriennummern, Lagerorte, Bestände, Preise und Erlaubnisdaten sind als Angaben technisch ausgeschlossen. Was auf einem Foto zu sehen ist, prüft die App nicht: Achte selbst darauf, dass keine Seriennummer und nichts aus deiner Wohnung zu erkennen ist; eingebettete Ortsdaten entfernt die App vor dem Hochladen. Eine Vitrine geht auch ohne Konto.
Wir zählen, wie oft eine Vitrine aufgerufen wurde, und zeigen dir diesen Zähler; einzelne Aufrufe werten wir nicht aus. Ausgeliefert wird die Vitrinen-Seite über unseren Hosting-Dienstleister Cloudflare, Inc. (Auftragsverarbeiter, EU-Standardvertragsklauseln), der dabei die technisch notwendigen Verbindungsdaten der Besucher verarbeitet. Die Inhalte holt der Browser des Besuchers unmittelbar bei unserem Server bei Supabase ab; dabei fallen dieselben Zugriffsprotokolle und dieselbe Missbrauchs-Zählung an wie unter „Optionales Konto, Cloud-Backup & Sync“ beschrieben. Damit eine veröffentlichte Vitrine nicht unbemerkt verfällt, frischt die App sie höchstens einmal im Monat beim Start selbst auf. Bist du beim Veröffentlichen oder bei einer solchen Auffrischung angemeldet, ordnen wir die Vitrine deinem Konto zu, damit sie mit dem Konto gelöscht wird. Du kannst jede Vitrine jederzeit offline nehmen; der Link wird dadurch dauerhaft ungültig. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung); gegenüber den Besuchern Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Ausliefern der Seite und Schutz vor Missbrauch).
Vereinsseiten
Legst du eine Vereinsseite an oder trittst du einer bei, speichern wir dafür den Vereinsnamen, den Beitrittscode, die Konto-Kennungen der Beteiligten und die Beiträge, die du ausdrücklich einstellst (etwa Wettkampf-Erfolge). Gespeichert wird bei unserem Hoster Supabase (siehe „Optionales Konto, Cloud-Backup & Sync“). Diese Angaben sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt – der Verwalter des Vereins muss sie lesen und freigeben können. Was er freigibt, veröffentlicht er als öffentliche Seite, die jeder mit dem Link aufrufen kann: Vereinsname und Erfolge ohne Namen, aber mit Disziplin, Ebene, Jahr, Platz, Teilnehmerzahl und Ergebnis – in einem kleinen Verein lässt sich daraus womöglich ablesen, wer gemeint ist. Ziehst du einen Beitrag zurück oder löschst du dein Konto, nimmt der Server ihn sofort auch von der öffentlichen Seite. Du kannst deinen Beitritt jederzeit beenden. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung).
Käufe (Waffenschrank Pro)
Käufe laufen über den App Store (Apple) bzw. Google Play; die Kaufabwicklung übernimmt RevenueCat (RevenueCat Inc., USA – EU-Standardvertragsklauseln). Das RevenueCat-SDK startet erst, wenn du die Pro-Seite öffnest, oder – hat dieses Gerät schon einmal einen Kauf begonnen, einen Code eingelöst oder Pro über den Store erkannt – beim Start und beim Anmelden, um zu prüfen, ob Pro noch gilt; läuft es, kann es sich bis zum Beenden der App jedes Mal erneut melden, wenn du in die App zurückkehrst. Seit Version 2.2.1 sieht die App auf iPhone, iPad und Android beim Start eines Geräts, auf dem sie noch keinen Kauf kennt, zuerst im App Store bzw. bei Google Play auf deinem Gerät nach, ob dein Apple- bzw. Google-Konto Pro gekauft hat – etwa bei einem Kauf vor Version 2.2, nach einer Neuinstallation oder, auf iPhone und iPad, über die Familienfreigabe. Seit Version 2.3 sieht sie dort auch nach, wann immer sie prüft, ob Pro gilt, und Pro nicht schon aus einem Kauf auf diesem Gerät kennt, und wenn du „Käufe wiederherstellen“ tippst. Die App prüft dabei nur, ob unter den Kauf-Einträgen zu dieser App ein Pro-Kauf ist, und sendet dafür selbst nichts – weder an uns noch an RevenueCat; ob der Store seinen Kaufverlauf dabei mit Apple bzw. Google abgleicht, bestimmen Apple bzw. Google, nicht wir. Tippst du „Käufe wiederherstellen“, antwortet RevenueCat nicht und ist auf deinem Gerät kein Einmalkauf zu sehen, bittet die App auf iPhone und iPad den App Store außerdem ausdrücklich, deine Käufe mit Apple abzugleichen; dabei kann Apple nach deinem Apple Account fragen. Findet die App keinen Pro-Kauf, geschieht nichts weiter. Findet sie einen auf einem Gerät, auf dem sie noch keinen Kauf kennt, startet das RevenueCat-SDK wie oben beschrieben. Bei einem Abo gilt Pro erst nach dessen Antwort. Den Einmalkauf erkennt die App seit Version 2.3 schon am Eintrag im Store – ohne RevenueCat und ohne unsere Server, damit er auch dann gilt, wenn diese nicht erreichbar sind oder es sie nicht mehr gibt; das endet nur, wenn der Store den Kauf selbst nicht mehr führt, etwa nach einer Erstattung. Läuft das RevenueCat-SDK, gehen eine Kauf-Kennung, deine IP-Adresse und technische Geräteangaben an RevenueCat. Den zuletzt bekannten Kaufstatus und ob der Store den Einmalkauf führt, speichert die App auf dem Gerät, damit Pro auch ohne Abfrage gilt. Ohne Konto ist diese Kennung eine pseudonyme Zufallskennung: Sie hat keinen Bezug zu deinem Namen oder deiner E-Mail-Adresse, zusammen mit IP-Adresse und Geräteangaben lassen sich die Abfragen desselben Geräts aber einander zuordnen. Bist du angemeldet, wird sie mit der Kennung deines Kontos verknüpft, damit Pro auf allen deinen Geräten gilt. Dafür hält unser Server (Supabase, siehe oben) zu deinem Konto fest, ob und bis wann Pro gilt und woher die Freischaltung stammt, samt der Kennung des zugehörigen Kaufs; die App fragt das ab, wenn du angemeldet bist. Zahlungsdaten erhalten wir nie. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Kauf, Gewähren von Pro und die Schritte davor, die du selbst anstößt); für das Nachsehen im Store, soweit du Pro nicht gekauft hast, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (unser berechtigtes Interesse, Käufe zu erkennen, ohne Daten von Nicht-Käufern an RevenueCat zu geben); für das Nachsehen im Store deines Geräts und das Speichern des Kaufstatus auf dem Gerät § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG.
Vereinsplätze: Ein Verein kann seinen Mitgliedern auf dieser Website Pro-Plätze bereitstellen und sie per Einladungslink verteilen. Löst du einen Platz ein, meldest du dich dafür auf der Website mit deinem Konto an und wählst einen Anzeigenamen. Wir speichern, welchem Konto der Platz gehört, den Anzeigenamen und die Zeitpunkte der Einlösung und deiner Zustimmung; vom Einladungslink nur eine Prüfsumme. Der Verwalter des Vereins sieht davon ausschließlich deinen Anzeigenamen und das Datum der Einlösung — nie deine E-Mail-Adresse, deinen Bestand, deine Waffen oder wie du die App nutzt. Er kann den Platz entziehen, und du kannst ihn jederzeit selbst zurückgeben; dann löschen wir die Zuordnung sofort, an deinem Konto bleibt nur der Vermerk, dass Pro aus dem Vereinsplatz beendet ist. Endet die Laufzeit ohne Verlängerung, löschen wir die Zuordnung nach 30 Tagen. Vom Verein speichern wir den Namen, die Zahl der Plätze, die Laufzeit, die Kennung des Kaufs und die Konto-Kennung des Verwalters. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; dass der Verein Anzeigenamen und Datum sieht, beruht auf deiner Einwilligung bei der Einlösung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du mit der Rückgabe des Platzes widerrufst.
Das gilt für die App ab Version 2.2. Ältere Versionen melden sich bei jedem Start bei der Kaufabwicklung (RevenueCat), um den Pro-Status zu prüfen.
Absturzberichte (nur mit Einwilligung)
Absturzberichte werden nur gesendet, wenn du sie unter Mehr → Sicherheit ausdrücklich aktivierst; die Voreinstellung ist aus. Dienstleister ist Sentry (Functional Software, Inc., USA – Auftragsverarbeiter; Grundlage der Übermittlung ist der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US-Datenschutzrahmen, unter dem Sentry zertifiziert ist; zusätzlich enthält unser Vertrag mit Sentry die EU-Standardvertragsklauseln); die Berichte gehen an den EU-Eingang in Deutschland. Auf iPhone und iPad lässt die Sentry-Bibliothek, solange die Berichte an sind, außerdem beim Start und bei Netzwechseln den Namen sentry.io über den Namensdienst (DNS) auflösen, den dein Gerät verwendet, um zu erkennen, ob ein Netz da ist; die Anfrage enthält keinen Bericht und keine Inhalte aus der App, wer sie beantwortet (meist dein Internet- oder WLAN-Anbieter), kann aber sehen, dass von deiner IP-Adresse aus dieser Name nachgefragt wird, und wann. Nur in Versionen vor 2.2.1 geht eine Angabe auch ohne diese Einwilligung mit: Ist die App beim letzten Mal abgestürzt, trägt dort der Update-Abruf beim nächsten Start die Fehlermeldung dazu mit (siehe „Was beim Start passiert – auch ohne Konto“).
Ein Bericht enthält die Fehlermeldung mit der Stelle im Programm, an der sie auftrat, App-Version, Gerätemodell, Betriebssystem-Version, Sprache und Zeitzone sowie eine stark gekürzte Spur der letzten Schritte: nur Bildschirmwechsel mit maskierten Kennungen und Netzabrufe mit gekürzter Adresse. Bildschirmtitel, Eingaben, Konsolenausgaben und deine Konto-Kennung sind ausdrücklich ausgefiltert, Inhalte deiner Sammlung gelangen so nicht in einen Bericht. Ausgenommen ist der Text der Fehlermeldung selbst: Er geht ungekürzt mit, weil ein Fehler ohne seine Meldung nicht zu finden ist – im Einzelfall kann darin ein Wert aus deinen Daten stecken. Eine Gerätekennung trägt ein Bericht seit Version 2.2.1 nicht mehr: Die Kennung, die die Sentry-Bibliothek von sich aus beilegt – auf Android eine zufällige, dauerhafte Kennung deiner Installation, auf iPhone und iPad eine Prüfsumme aus der Geräte-Kennung dieser App und dem Gerätemodell –, entfernt die App vor dem Senden, auch bei Abstürzen in den nativen Programmteilen. Ältere Versionen senden sie noch mit; ihre Berichte sind pseudonym, lassen sich also einander zuordnen, nicht aber deinem Konto. Anonym ist auch ein Bericht ohne Gerätekennung nicht: Der Dienstleister empfängt ihn technisch bedingt mit deiner IP-Adresse, und die Fehlermeldung kann einen Wert aus deinen Daten enthalten.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; jederzeit widerrufbar. Der Widerruf wirkt sofort: Die App beendet die Absturzerfassung im selben Moment, ohne Neustart. Hänger und vom System beendete Sitzungen erfasst sie ohnehin nicht – nur echte Abstürze.
Was wir von App Store und Google Play erhalten
Apple und Google zeigen uns zusammengefasste Statistiken (etwa Installationen und Käufe), Absturzprotokolle von Geräten, deren Besitzer der Weitergabe an Entwickler zugestimmt haben, bei Testversionen das Feedback der Tester samt ihrer Kontaktadresse und öffentliche Bewertungen samt dem dort gewählten Namen, auf die wir antworten können. Diese Daten erheben Apple und Google in eigener Verantwortung; wir nutzen sie, um Fehler zu beheben und Fragen zu beantworten. Wir verknüpfen sie nicht mit deinem Konto. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Fehlerbehebung und Antworten auf Rückmeldungen).
Kontakt & Problem melden
Nutzt du das Kontaktformular, verarbeiten wir deine Nachricht, die gewählte Kategorie, optional deine E-Mail-Adresse (für Rückfragen) und – wenn du das Häkchen stehen lässt – technische Angaben: App-Version, Update-Kennung, Auslieferungskanal, Plattform und Betriebssystem-Version. Gespeichert werden Rückmeldungen bei unserem Hoster Supabase (siehe „Optionales Konto, Cloud-Backup & Sync“). Bist du angemeldet, wird die Kennung deines Kontos mitgespeichert, damit wir dein Anliegen zuordnen können. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Bearbeitung deines Anliegens), bei angemeldeten Nutzern zugleich Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Rückmeldungen löschen wir spätestens zwölf Monate nach Eingang, mit deinem Konto auch früher.
Wenn du uns schreibst
Schreibst du uns an kontakt@waffenschrank.app, verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse, deinen Namen, soweit du ihn angibst, und den Inhalt deiner Nachricht, um dir zu antworten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; geht es um einen Vertrag mit uns, lit. b). Unser Postfach betreibt Microsoft (Microsoft Ireland Operations Limited, Auftragsverarbeiter; für Übermittlungen an die Microsoft Corporation in den USA gilt der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US-Datenschutzrahmen; zusätzlich enthält unser Vertrag mit Microsoft die EU-Standardvertragsklauseln). E-Mails löschen wir, sobald dein Anliegen erledigt ist, spätestens zwölf Monate nach Eingang – es sei denn, Handels- oder Steuerrecht verlangt eine längere Aufbewahrung (bis zu sechs bzw. zehn Jahre).
Meldungen nach dem Gesetz über digitale Dienste: Meldest du uns einen Inhalt in einer Vitrine oder auf einer Vereinsseite, verarbeiten wir die Angaben deiner Meldung – darunter Name und E-Mail-Adresse –, um sie zu prüfen und dir unsere Entscheidung mitzuteilen (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO i. V. m. Art. 16 der Verordnung (EU) 2022/2065). Wer den Inhalt eingestellt hat, erfährt deinen Namen nicht von uns, es sei denn, wir sind gesetzlich dazu verpflichtet. Name und E-Mail-Adresse aus einer Meldung löschen wir sechs Monate nach unserer Entscheidung; die Entscheidung selbst – welcher Inhalt, wann, warum – bewahren wir bis zum Ende des dritten Jahres danach auf, um sie belegen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Aus Shop-Links füllen
Fügst du einen Shop-Link ein und lässt die Angaben daraus füllen, ruft dein Gerät diese fremde Seite unmittelbar selbst auf – ohne Umweg über uns. Der Shop erfährt dabei wie bei jedem Seitenaufruf deine IP-Adresse und welche Seite du abrufst; auf seine Datenverarbeitung haben wir keinen Einfluss, und wir erhalten davon nichts. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch Auslösen).
Wie lange wir etwas speichern
Was auf deinem Gerät liegt, bleibt dort, bis du es löschst – wir haben darauf keinen Zugriff und können es weder einsehen noch entfernen. In der Web-App gilt das nur eingeschränkt: Solange der Browser keinen dauerhaften Speicher zugesagt hat, kann er die Daten bei Speicherknappheit oder längerer Nichtnutzung von sich aus löschen – Safari etwa, wenn die Seite sieben Tage lang nicht aufgerufen wurde. Die Web-App bittet den Browser um dauerhaften Speicher und zeigt dir, ob er zugesagt hat; eine regelmäßige Sicherung ersetzt das nicht. Was zu einem Konto gehört, bleibt, solange es das Konto gibt: Löschst du es, verschwinden im selben Vorgang die Sicherungsdateien, die Abgleichsdaten, deine Vitrinen – soweit sie zu deinem Konto gehören oder auf dem Gerät veröffentlicht wurden, auf dem du löschst –, deine Beiträge auf Vereinsseiten und deine Rückmeldungen an uns. Im selben Zug löschen wir deinen Kundendatensatz bei RevenueCat; Kaufbelege und Rechnungen bleiben dort, wo sie ausgestellt wurden (Apple bzw. Google), solange das Steuerrecht es verlangt. Schlägt die Löschung bei RevenueCat ausnahmsweise fehl, bleibt der Kaufverlauf dort unter deiner Konto-Kennung, bis du uns um seine Löschung bittest (kontakt@waffenschrank.app). Was wir in der Datenbank löschen, verschwindet aus den Sicherungen unseres Hosters erst mit deren Ablauf: Supabase sichert die Datenbank täglich und bewahrt jede Sicherung im derzeitigen Tarif sieben Tage auf. Bis dahin steht darin noch, was vor der Löschung in der Datenbank lag – etwa deine E-Mail-Adresse, die verschlüsselten Abgleichsdaten, Vitrinen, Vereinsbeiträge und Rückmeldungen; die Sicherungs-, Foto- und Dokumentdateien gehören nicht dazu. Das gilt ebenso für alles, was du einzeln löschst. Auf diese Sicherungen greifen wir nur zurück, um den Dienst nach einem schweren Fehler wiederherzustellen.
Daneben laufen feste Fristen. Ältere Cloud-Sicherungen räumt die App nach der oben genannten Regel selbst auf. Eine veröffentlichte Vitrine wird zwölf Monate nach der letzten Auffrischung automatisch gelöscht; solange du die App nutzt, frischt sie eine aktive Vitrine höchstens einmal im Monat auf. Die Prüfsummen der Missbrauchs-Zählung löschen wir spätestens zwei Stunden nach dem ersten Aufruf; gebildet werden sie mit einem täglich neu erzeugten Schlüssel, den wir nach einem Tag löschen, sodass sich danach aus ihnen weder IP-Adresse noch Konto zurückrechnen lässt. Vom Kaufabgleich bleibt ein Protokoll über Zeitpunkt und Art des Ereignisses samt Konto-Kennung – ohne Preise, ohne E-Mail-Adresse – für 30 Tage. Rückmeldungen löschen wir spätestens zwölf Monate nach Eingang, mit deinem Konto auch früher. Absturzberichte löscht unser Dienstleister Sentry nach der dort eingestellten Aufbewahrungsfrist, spätestens 90 Tage nach Eingang des Berichts. Die Server, die unsere Website und die Web-App ausliefern (Cloudflare, Inc. – Auftragsverarbeiter, EU-Standardvertragsklauseln), verarbeiten beim Ausliefern zwangsläufig die Verbindungsdaten jedes Abrufs, darunter IP-Adresse, Browserkennung und ungefährer Standort. Ein Protokoll der einzelnen Abrufe lassen wir dort nicht führen. Aufbewahrt werden dort höchstens Fehlermeldungen unserer Server-Programme, für höchstens sieben Tage; Verbindungsdaten schreiben die Programme nicht hinein. Weist eine Schutzregel von Cloudflare eine Anfrage als Angriff ab, kann Cloudflare das als Sicherheitsereignis samt IP-Adresse festhalten, für die Dauer, die Cloudflare dafür vorsieht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Betrieb, Absicherung und Fehlersuche). Der Update-Dienst und der Katalogabruf der App schreiben keine solchen Protokolle.
Diese Website
Beim Aufruf von waffenschrank.app verarbeitet unser Hosting-Dienstleister Cloudflare, Inc., USA (als Auftragsverarbeiter, EU-Standardvertragsklauseln) technisch notwendige Verbindungsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, abgerufene Ressource) zur Auslieferung und Absicherung der Seite; ausgeliefert wird aus dem weltweiten Netz von Cloudflare, nicht von einem Server an einem festen Ort. Damit die Seite Preise in deiner Landeswährung und die passende Sprache vorschlagen kann, nennt Cloudflare ihr das Land, aus dem du sie aufrufst, und die Sprachen deines Browsers; beides speichern wir nicht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wir selbst setzen keine Cookies und binden keine Schriften, Skripte oder Bilder von fremden Servern ein. In deinem Browser bleiben höchstens zwei Dinge liegen: deine Sprachwahl, damit der Sprachhinweis nicht wiederkehrt, und – nur wenn du dort „Auf diesem Gerät merken“ wählst – die Angaben, die du in der WBK-Ausfüllhilfe einträgst; ohne diese Wahl gelten sie nur, bis du den Tab schließt. Gemerkte Angaben löscht die Ausfüllhilfe beim nächsten Aufruf, wenn deine letzte Eingabe länger als 30 Tage her ist. Beide verlassen deinen Browser nicht; du löschst sie, indem du die Website-Daten löschst.
Auf den Seiten für Vereinsplätze (waffenschrank.app/verein) meldest du dich mit deinem Konto an. Dein Browser spricht dafür unmittelbar mit unserem Server bei Supabase (derselbe wie beim Konto, siehe oben); meldest du dich mit Google an, führt dich die Seite dafür zu Google und zurück. Die Anmeldung, ein Einladungslink bis zur Einlösung und bei der Google-Anmeldung ein einmaliger Prüfwert liegen nur im Sitzungsspeicher deines Browsers und verschwinden, sobald du den Tab schließt; Cookies setzen wir auch dort nicht.
Unsere Auftritte in sozialen Netzwerken
Waffenschrank ist bei Instagram (instagram.com/waffenschrank.app) und X (x.com/WaffenschrankX) vertreten. Website und App binden von diesen Netzwerken nichts ein – keine Schaltflächen, keine eingebetteten Beiträge, keine Zählpixel. Unsere Links dorthin sind einfache Verweise: Erst wenn du einem folgst oder die Netzwerke selbst aufrufst, verarbeiten deren Betreiber deine Daten, nach ihren eigenen Bedingungen – auch zu eigenen Zwecken wie Werbung und auch dann, wenn du dort kein Konto hast. Diese Verarbeitung bestimmen die Betreiber; wo wir dafür mitverantwortlich sein können, steht in den Absätzen zu Instagram und X.
Was wir dort selbst verarbeiten: was du uns schreibst (Kommentare, Erwähnungen, Direktnachrichten), ob du uns folgst oder auf Beiträge reagierst, deinen Profilnamen und was dein Profil öffentlich zeigt, soweit wir es dabei sehen. Wir nutzen das, um dir zu antworten und unsere Auftritte zu betreuen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, über Waffenschrank zu informieren und mit Interessierten und Nutzern im Gespräch zu sein (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); betrifft deine Nachricht einen Vertrag mit uns, etwa einen Kauf, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Mit deinem Waffenschrank-Konto verknüpfen wir das nur, wenn du uns darum bittest. Unterhaltungen löschen wir auf unserer Seite spätestens zwölf Monate nach der letzten Nachricht, soweit das Netzwerk es zulässt; was du selbst geschrieben hast, kannst du dort in der Regel selbst löschen, und die Netzwerke speichern nach ihren eigenen Fristen.
Instagram: Betreiber für Nutzer in der EU ist die Meta Platforms Ireland Limited (Dublin, Irland). Für unser Profil erstellt Meta Statistiken („Insights“) – etwa wie viele Menschen das Profil und unsere Beiträge sehen und mit ihnen interagieren, aufgeschlüsselt nach Merkmalen wie Altersgruppe, Geschlecht oder Ort. Wir sehen davon nur zusammengefasste Zahlen, keine einzelnen Personen. Für diese Statistiken können wir mit Meta gemeinsam verantwortlich sein (Art. 26 DSGVO; EuGH, Urteil vom 5. Juni 2018, C-210/16). Meta hat dafür eine Vereinbarung veröffentlicht (facebook.com/legal/terms/page_controller_addendum); danach übernimmt Meta die Hauptverantwortung, auch für die Information nach Art. 13 DSGVO und die Erfüllung deiner Rechte. Die Vereinbarung ist auf Facebook-Seiten zugeschnitten; ob sie auch Instagram-Profile erfasst, lässt ihr Wortlaut offen. Wir gehen deshalb vorsichtshalber von gemeinsamer Verantwortung aus. Unsere Rechtsgrundlage für die Statistiken ist das berechtigte Interesse, die Reichweite unseres Auftritts zu verstehen und ihn zu verbessern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Deine Rechte kannst du bei Meta und bei uns geltend machen; erfüllen kann sie am besten Meta, weil nur Meta die Daten der Besucher hat, aus denen die Statistiken entstehen – Anfragen an uns leiten wir an Meta weiter. Meta überträgt Daten auch an die Meta Platforms, Inc. in den USA, die nach dem EU-US-Datenschutzrahmen (Data Privacy Framework) zertifiziert ist; dafür gilt der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO). Wie Meta Daten verarbeitet: privacycenter.instagram.com/policy.
X: Betreiber für Nutzer in der EU ist die Twitter International Unlimited Company (Dublin, Irland); Daten gehen auch an die X Corp. in den USA, die ebenfalls nach dem EU-US-Datenschutzrahmen zertifiziert ist. X zeigt uns Statistiken zu unseren Beiträgen und unserem Profil, etwa Aufrufe und Interaktionen, ebenfalls nur zusammengefasst. Ob wir dafür mit X gemeinsam verantwortlich sind, ist rechtlich nicht geklärt: Gerichte und Aufsichtsbehörden beurteilen die Mitverantwortung von Profilbetreibern unterschiedlich, und eine Entscheidung zu X ist uns nicht bekannt. Eine Vereinbarung nach Art. 26 DSGVO, wie Meta sie veröffentlicht hat, bietet X nach unserer Kenntnis nicht an. Wir halten es deshalb wie bei Instagram: Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), deine Rechte kannst du bei X und bei uns geltend machen, und Anfragen zu Daten, die nur X hat, leiten wir an X weiter. Wie X Daten verarbeitet: x.com/privacy.
Für Personen in der Schweiz
Wohnst du in der Schweiz, gilt für dich zusätzlich das Datenschutzgesetz (DSG). Personendaten geben wir oder unsere Dienstleister ins Ausland bekannt (Art. 19 Abs. 4 DSG), und zwar nach Deutschland, Irland und in weitere Staaten der EU bzw. des EWR, die nach Anhang 1 der Datenschutzverordnung (DSV) einen angemessenen Schutz gewährleisten; in die USA; nach Singapur; und über das weltweite Netz von Cloudflare in weitere Staaten.
In den USA ist der Schutz nach Anhang 1 DSV nur bei Unternehmen angemessen, die nach dem Swiss-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert sind. Laut dem öffentlichen Verzeichnis (geprüft am 5. Oktober 2026) sind das Cloudflare, Inc., Functional Software, Inc. (Sentry), Google LLC, Microsoft Corporation sowie – für unsere Profile auf Instagram und X – Meta Platforms, Inc. und X Corp. Die Plus Five Five, Inc. (Resend) ist nur nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert, RevenueCat, Inc. gar nicht. Für diese beiden, für die Supabase Pte. Ltd. in Singapur (deine Daten liegen in Frankfurt, ein Zugriff aus Singapur ist aber möglich) und für Staaten außerhalb von Anhang 1 im Netz von Cloudflare stützen wir die Bekanntgabe auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission mit den vom Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) anerkannten Anpassungen für die Schweiz (Art. 16 Abs. 2 lit. d DSG).
Für App Store und iCloud ist gegenüber Nutzerinnen und Nutzern in der Schweiz die Apple Distribution International Ltd. (Irland) verantwortlich, für Google Play, die Google-Anmeldung und Google Drive die Google Ireland Limited; was diese Anbieter selbst in andere Staaten übermitteln, richtet sich nach ihren Bedingungen. Deine Rechte nach dem DSG machst du bei uns geltend (kontakt@waffenschrank.app); du kannst dich auch an den EDÖB wenden.
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit sowie Widerspruch (Art. 15–21 DSGVO) und ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO); zuständig für uns ist die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg. Kontodaten kannst du in der App löschen; lokale Daten löschst du durch Entfernen der App bzw. über die Export-/Lösch-Funktionen. Sicherungen in iCloud oder Google Drive bleiben dabei bestehen: Lösche sie vorher in der App unter „Cloud-Backup“ oder später in den Speichereinstellungen deines Apple- bzw. Google-Kontos (bei Google Drive im Browser unter Einstellungen → Apps verwalten, dort die ausgeblendeten App-Daten von Waffenschrank). Wie das geht — in der App oder ohne sie —, steht auf Konto löschen.
Wo wir uns auf deine Einwilligung stützen – Spotlight-Suche, iCloud- und Drive-Backup, Vitrinen, Vereinsseiten, Vereinsplätze, Füllen aus Shop-Links und Absturzberichte –, kannst du sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO): indem du die Funktion abschaltest, die Vitrine offline nimmst, die Vereinsseite verlässt oder den Platz zurückgibst. Was bis dahin rechtmäßig verarbeitet wurde, bleibt davon unberührt.
Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO): Wo wir Daten auf Grundlage berechtigter Interessen verarbeiten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) – beim Update-Abruf, beim Katalogabruf, beim Nachsehen im Store deines Geräts, ob du Pro gekauft hast, beim Ausliefern unserer Website, beim Ausliefern von Vitrinen an ihre Besucher, bei dem, was wir von App Store und Google Play über die App erhalten, bei Nachrichten über das Kontaktformular oder per E-Mail, bei der Sperrliste für Konto-E-Mails, beim Aufbewahren unserer Entscheidungen über Meldungen nach dem Gesetz über digitale Dienste und beim Nachweis deiner Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen –, kannst du aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen; eine formlose Nachricht an kontakt@waffenschrank.app genügt. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die deine Interessen überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Update- und Katalogabruf sowie dieses Nachsehen kann die App selbst nicht abschalten; vermeiden lassen sie sich nur, indem du die App nicht mehr nutzt.
Digitaler Nachlass: Du kannst uns per E-Mail an kontakt@waffenschrank.app mitteilen, was nach deinem Tod mit den Daten geschehen soll, die bei uns liegen (Konto, Vitrinen, Vereinsseiten), und eine Person benennen, an die wir sie herausgeben oder die ihre Löschung verlangen kann. Ohne eine solche Verfügung können deine Erben die Löschung verlangen; dafür brauchen wir einen Nachweis des Todes und der Erbenstellung. Den Inhalt deiner Cloud-Sicherung können wir niemandem lesbar herausgeben – er ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Für Nutzer in Frankreich ist dies die Information nach Art. 85 des Gesetzes Nr. 78-17 vom 6. Januar 1978 (Informatique et Libertés).
Diese Erklärung beschreibt die tatsächliche Datenverarbeitung der App. Bei Fragen: kontakt@waffenschrank.app